Die Macht Deiner Gedanken

Die Macht Deiner Gedanken

Kennst du diese eine Person in deinem Umfeld, der irgendwie alles gelingt? Immer gut gelaunt, gut aussehend und erfolgreich? Tja, manche haben einfach Glück!

Ist das so? Hast du mal auf die Gedanken bzw. die Sprache dieser einen Person geachtet?

Keine Angst, ich halte jetzt keinen Vortrag zum Thema „Positive Psychologie“ bzw. „Positive Kommunikation“. Nein, ich möchte dir lediglich sechs Sätze mitgeben, die dein Leben verändern können. Denn tatsächlich gibt es zwischen diesem einem Menschen in deinem Umfeld, dem scheinbar alles gelingt und dir nur einen Unterschied. Das Mindset.

Erfolgreiche Menschen sagen bzw. denken folgende (Beispiel)Sätze niemals. Aus gutem Grund. Sie wissen um die Macht ihrer Gedanken.

  1. Ich kann das nicht.
  2. Das mach ich irgendwann.
  3. Wer scheitert ist ein Versager.
  4. (zu allem und jedem)
  5. Ich weiß alles.
  6. Ich kann nichts dafür.

 Zu Satz 1: Ich kann das nicht.

Wenn du lernwillig, wissbegierig und hartnäckig bist, wirst du vielleicht sagen: „Ich kann das NOCH nicht.“ Merkst du den Unterschied? Die Welt verändert sich rasant und wir dürfen uns angewöhnen, jeden Tag etwas Neues zu erlernen oder zu probieren. Das hält unseren Geist auf Trapp und macht uns mutig.

Zu Satz 2: Das mach ich irgendwann.

Oh, die liebe Aufschieberitis. Sie ist eine sehr hartnäckige und tief verwurzelte Angewohnheit. Schon als kleines Kind versuchten wir uns, um das Aufräumen des Kinderzimmers, zu drücken. Erst wenn der Druck – oder besser die Androhungen der Eltern – zu stark wurde, wurde zumindest ich aktiv.

Heute handhabe ich das etwas anders. Ich setze mir klare Ziele und diese halte ich ein. Punkt. Erledigt werden muss es ja nun mal. Also schaue ich mir die Aufgabe an und entscheide, bis wann sie erledigt werden MUSS. Das kann binnen eines Tages sein oder in einem Monat oder in den nächsten 5 Jahren. Aber egal wie lange es dauert. Es gibt eine Deadline. An meiner Wand hängt ein kleines Whiteboard. Dort notiere ich mir diese Ziele in Form von Bildern oder Texten. So habe ich sie immer vor Augen, arbeite motivierter und effizienter und erreiche meine Ziele leichter. Denn einen Zettel oder eine Aufgabe abzuhaken und als erledigt zu betrachten, macht glücklich und den Kopf frei.

Zu Satz 3: Wer scheitert ist ein Versager.

Ist „Scheitern“ für dich das Gleiche wie „Versagen“? Wie geht es dir, wenn etwas missglückt ist? Bist du dann entmutigt und versuchst es nicht nochmal? Was die Anderen wohl denken oder sagen? Scheitern gehört zum Leben dazu! Mein allerliebster Motivationsspruch zu diesem Thema ist folgender:

„Ich habe 10.000 Wege gefunden, wie eine Glühbirne nicht funktioniert.“ Thomas Edison.

Wer Fehler vermeiden möchte, vermeidet jede Chance sich zu entwickeln und erfolgreich zu werden. Denn gerade durch das Scheitern lernen wir dazu.

Zu Satz 4: Ja (zu allem und jeden)

Nein zu sagen, fällt vielen Menschen schwer. Sie wollen niemanden enttäuschen, es allen recht machen und auf jeder Hochzeit tanzen. Doch was hat das für Folgen? Bei mir war es so, dass meine To-Do-Liste permanent vollgestopft war und ich im Hamsterrad gefangen war. Es blieb keine Zeit mehr für mich oder meine Interessen.

Ich habe gelernt NEIN zu sagen. Heute habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, denn ich setze Prioritäten. Ich sortiere knallhart aus. Moment, das heißt natürlich nicht, dass ich mich nur noch um mich kümmere. Das auf gar keinen Fall. Jedoch wird mein JA heute geschätzt und ist nicht mehr selbstverständlich. Ich lasse mich nicht mehr ausnutzen. Das ist ein Unterschied. Meine To-Do-Liste ist heute voller Aufgaben, die mir und anderen Freude bereiten.

Zu Satz 5: Ich weiß alles.

Tja, das wäre was! Wir leben in einer derart komplexen Welt, dass m. E. nicht mal ein Genie alles wissen kann. Jeder von uns hat Stärken und Schwächen. Und wir sollten diese gut kennen. Denn wenn wir wissen, wo unsere Schwächen sind, können wir uns gezielt Berater/Helfer und Unterstützer suchen und kommen so gemeinsam zum Ziel.

Zu Satz 6: Ich kann nichts dafür.

Aha? Ist das so? Führen tatsächlich gewisse Umstände dazu, dass du verhindert wurdest, etwas zu erreichen oder zu erledigen?

Kennst du die Menschen, die enorm viel Energie aufwenden, um Ausreden zu finden, sich beschweren und immer in der Opferrolle verharren?   

Denkst du, dass bei erfolgreichen Menschen alles nach Plan läuft? Nein, das macht es sicher nicht. Jedoch verschwenden sie keine Zeit damit, (lange) zu jammern. In Krisen oder bei widrigen Lebensumständen krempeln sie die Ärmel hoch und suchen nach Lösungen und Wegen.

Ich habe an meinem Monitor einen Zettel:

 „Wenn ein Plan nicht so funktioniert, wie gedacht, dann denk anders!“

Probiere es aus! Streiche diese Sätze aus deinem Wortschatz. Schau, was passiert. Ich wünsche dir eine erkenntnisreiche Zeit.

Deine Vicki Janssen

Meine drei wichtigsten Werte

Meine drei wichtigsten Werte

Ja, ich habe für mich Werte oder auch Normen definiert, die ich nicht mehr unterschreiten werde. Das hat etwas mit meiner Lebenseinstellung zu tun, wie ich ticke und was ich möchte.

Schon von jeher bin ich sehr agil. Darum ist mein erster Wert Agilität. Doch was ist das überhaupt? Sehen wir uns mal den Wortstamm an. Abgeleitet wurde das Wort aus dem lateinischen „agilis“ = gewandt, wendig, flink, tätig, regsam, geschäftig, eifrig. Agilis stamm ab von „agere“ = (unmittelbares) tun, handeln, machen (agieren). Agilität ist somit eine Voraussetzung zur Bereitschaft auf Veränderungen. Auf mich persönlich gemünzt bedeutet das, dass ich neuen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen bin. Wenn ich etwas Neues entdecke oder erfahre, möchte ich mehr wissen. Gerade in der Digitalisierung treffen wir immer wieder auf das Wort „agil“. Es gibt die agile Führung, agile Prozesse usw. Wichtig ist eine offene, transparente und interessierte Grundhaltung. Das lässt sich sogar trainieren. Die daraus resultierenden Arbeitsweisen sind kreativ, aktiv, innovativ, intelligent, dynamisch, weitsichtig und optimierend. Unabdingbare Eigenschaften in der Digitalisierung.

„Wer sich für die Zukunft entscheidet hat keine Zeit mehr, sich mit den ungelösten Problemen der Vergangenheit und den Widrigkeiten der Gegenwart zu beschäftigen; denn die Zukunft wird seine ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Entscheidungsfreude in Anspruch nehmen.“

Wolfgang Kownatka (1938)

 

Mein zweiter Wert ist die Entscheidungsfreude. Ich habe gelernt, auf meinen Bauch oder mein Herz zu hören. Ich nutze meine weibliche Intuition. Würde ich erst anfangen, die Vor- und Nachteile abzuwägen oder mir Gedanken machen, was alles passieren könnte, würde ich nicht mal ansatzweise in dem Tempo vorankommen, wie ich es heute schaffe. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich blind loslaufe oder Gefahren übersehe. Aber ich habe nur noch selten Angst vor Fehlern. Sie gehören dazu. Im Grunde treffen wir jede Sekunde eine große Anzahl an Entscheidungen, ohne bewusst darüber nachzudenken. Jeder kann das erlernen. Gerade in der heutigen Zeit müssen Unternehmen schnell reagieren. Es bleibt keine Zeit für lange Entscheidungsprozesse. Machst du es nicht, macht es ein anderer. So einfach ist das. Darum sieh es positiv. Höre auf deine innere Stimme und entscheide zügig.

Mein dritter Wert ist Respekt. Grundsätzlich begegne ich jedem Menschen oder Tier mit Respekt. Egal in welcher Position sich der Mensch befindet, wo er herkommt, wie er aussieht usw. Ein höfliches Miteinander, also ein respektvoller Umgang, ist mir sehr wichtig. Um so schlimmer ist es für mich zu erleben, wie sehr viele Menschen verrohen. Die Wortwahl aber auch das Benehmen im realen Leben und noch schlimmer, in den sozialen Medien, lässt mich oft den Kopf schütteln. Woher das kommt oder warum das so ist, wird an vielen Stellen diskutiert. Das kann ich nicht alleine lösen. Ich kann daher nur versuchen, ein Vorbild zu sein, mich benehmen und freundlich sein. Menschen, die das anders sehen, dulde ich nicht in meinem Umfeld. Weder privat noch beruflich. Mir sind win/win Situationen wichtig. Eine wertschätzende Zusammenarbeit. Wer dies nicht kann, verliert meinen Respekt und damit auch meine Beachtung.

New Work

New Work

New Work ist nicht neu. Wer sich mit dem Thema auseinander setzt, stößt früher oder später auf den geistigen Vater von New Work, Frithjof Bergmann. Bereits Ende der 70er Jahren stellte der die entscheidende Frage: „Womit wollen wir wirklich Zeit verbringen? Wissen wir eigentlich, was wir wirklich wirklich wollen?

Heute ist seine Theorie plötzlich die Antwort auf die Fragen der heutigen Zeit. Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeit? Noch wichtiger: Wie reagieren wir darauf?

Die zentralen Werte seines Konzepts sind die Selbständigkeit, die Freiheit und die Teilhabe an der Gemeinschaft. New Work soll neue Wege für Kreativität und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit bieten. Das selbstbestimmte Handeln steht im Vordergrund. Starre Arbeitsmethoden gehören in die Vergangenheit. Bergmanns Idee war: „Klassische Lohnarbeit sei nur so alt wie die industrielle Revolution, also 200 Jahre, und daher keinesfalls ein Naturgesetz. Und, da Lohnarbeit jetzt nicht mehr funktioniere, sei die Zeit für ein neues Konzept gekommen, die Neue Arbeit.“

Heute haben wir die Generationen Y und Z, bei denen Flexibilität und Work-Life-Balance im Vordergrund stehen. Immer mehr Mitarbeiter verlangen nach sinnhaften Tätigkeiten, die sie in ihrer persönlichen Weiterentwicklung fördern.

Digitales Mindset

Digitales Mindset

Reden wir über Digitalisierung, denken viele zuerst an die Hard Skills (z.B. Programmierkenntnisse) Dabei sind diese tatsächlich zweitrangig. Denn es kommt auf die Soft Skills an, das digitale Mindset. Die Forschung hat inzwischen sechs Persönlichkeitsdimensionen benannt.

  • Offenheit und Agilität:

Wie offen bin ich gegenüber neuer Themen, Ideen, Trends und Meinungen und wie agil – flexibel – bin ich, diese in meinen Arbeitsablauf oder in meine Gedanken aufzunehmen?

  • Kundenzentriertheit:

Wie sehr denke ich vom Kunden her und versuche Lösungen mit Blick auf den Kundennutzen zu entwickeln?

  • Offener Umgang mit Scheitern:

Wie reagiere ich auf Scheitern (bei mir selbst, im Team oder im Unternehmen) und was sind die Schritte nach dem Scheitern?

  • Kreativität:

Inwiefern bin ich in der Lage kreative Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und außerhalb meiner Komfortzone zu denken?

Inwieweit denke ich bestehende Lösungen/Prozesse/Themen weiter und habe hier das Unternehmen als Ganzes im Blick?

  • Kritikfähigkeit:

Wie gebe ich Kritik und wie reagiere ich auf Kritik?

Mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen gelingt es, das digitale Mindset zum ersten Mal begreifbar zu machen. Jeder bringt eine gewisse Ausprägung mit. Wo liegen deine Stärken?

Meine drei wichtigsten Werte

Warum ich online arbeite

Wer regelmäßig meinen Blog liest, der kennt mich inzwischen ein wenig. Ich bin eine Visionärin, eine Freidenkerin, neugierig, unabhängig, lebenslustig und ich arbeite gern so, wie ich es für sinnvoll erachte. Ich entdecke gern neue Orte und Kulturen. Die neue digitale Welt ermöglicht immer neue Geschäftsmodelle und somit interessante Möglichkeiten.

In dem Buch „Sei du selbst“ von Dain Heer, beschreibt er die Menschen als Kühe und Pferde. Es gibt die Kühe, die ihr Leben lang auf der Weide stehen, grasen, wiederkäuen, Kälbchen bekommen und glücklich sind. Sie haben nicht das Bedürfnis zu erfahren, was hinter dem Zaun ist oder wie wohl der Stall des Nachbarn aussieht. Sie sind so zufrieden, wie es gerade ist. Ja und dann gibt es die Pferde. Wild und ungestüm. Was wohl hinter der Koppel auf uns wartet? Oder vielleicht sollten wir lieber in die andere Richtung ausbrechen. Hinter den Bergen könnte eine noch interessantere Welt auf uns warten.

Ja, so ein Pferd. Das bin ich. Übertragen wir die Eigenschaften mal in das berufliche Leben, erkennt jeder ganz schnell, dass ich nicht für einen Standardbürojob von 8-17 Uhr geschaffen bin. Ich brauche ständig neue Herausforderungen, neue Orte, neue Menschen. Genau diese Möglichkeiten habe ich mir mit meinem Online-Unternehmen geschaffen. Ich kann arbeiten wann und wo ich das möchte. Es ist völlig egal, ob ich zuhause auf meinem Sofa sitze oder in Berlin im Coworking Space. Wenn ich gerade eine super Idee habe, setze ich sie um. Auch am Sonntagmorgen um 6 Uhr. Ich warte nicht bis Montag 8 Uhr. Ich erledige das jetzt. Dafür schlafe ich vielleicht am Montag länger. Vorausgesetzt natürlich, ich habe keinen Kundentermin.

Genau das liebe ich. Ich kann so arbeiten und vor allem auch mit den Menschen arbeiten, mit denen es Freude macht. Es ergeben sich immer neue Ideen und Projekte. Was heute noch undenkbar ist, wird morgen umgesetzt. Das ist für mich wertvoll, denn es bedeutet Freiheit.

Meine Arbeitsmittel sind mein Laptop und mein Handy. Naja und natürlich eine stabile Internetverbindung. In den letzten 3 Jahren habe ich mir ein wunderbares Netzwerk aufgebaut, ich habe die Menschen in meinem Umfeld, die mich verstehen und zu denen ich aufschauen kann. Ich kann so sein, wie ich bin und verdiene damit mein Geld. Frei und unabhängig. Das ist mir wichtig und darum arbeite ich online.